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Der Erfolg geht weiter: 95 PP für Philippes L’Argile 2007 Domaine Saint Jean du Barroux

L'Argile 2007 95 ParkerpunkeEnde Mai haben wir Philippe Gimel auf seinem Weingut Saint Jean du Barroux besucht. Da berichtete er schon stolz, dass er wieder einen Wein beim bekanntesten und wohl auch bedeutendsten Weinkritiker Robert Parker eingereicht hat. Wohlweißlich habe ich ein paar Flaschen des L’Argile mitgenommen.
Bis zum Jahrgang 2005 hies dieser Wein noch l’Oligocene, benannt nach dem Erdzeitalter Oligozän aus dem die Böden der Weinbergslagen stammen. Der jetzige Name L’Argile bedeutet Lehm/Ton und gibt eben die Art des Bodens wieder, auf dem der Wein wächst.
Der Jahrgang 2004 erhielt 90 Parkerpunkte, der Jahrgang 2005 schon 91 und mit dem Top-Jahr 2007 konnte er fabelhafte 95 Punkte erzielen.
Herzlichen Glückwunsch!
Hier die Worte von Robert Parker zum L’Argile 2007:
Wine Advocate # 195
Jun 2011
Robert Parker 95 Drink: 2011 – 2019 $25 (25)
From his organic/biodynamically farmed vineyard, this blend of 75% Grenache, 15% Syrah, and the rest Carignan and Cinsault, is outrageously delicious. Aged 18 months in oak tank and neutral oak, the wine has a dense purple color and a wonderfully sweet nose of acacia flowers, lavender, roasted meats, black raspberries and creme de cassis. Superb fruit on the attack follows through on the mid-palate and finish. Beautifully textured, pure, and opulent, this is a stunning wine from a great vintage that has just been released. Drink it over the next 7-8 years.

Proprietor Philippe Gimel, a former pharmacist, learned his winemaking by working with Christophe and Isabelle Sabon of Domaine de la Janasse in Chateauneuf du Pape.

L’Argile 2007 Rückenetikett (Amerikanische Version)

Philippe Gimel präsentiert uns stolz seine Weine

Am Fuße seines Weinbergs, im Hintergrund dir Burg von Le Barroux

Philippe erläutert mit viel Leidenschaft seine Weinberge, Lagen, Böden, Klima etc.

Im Hintergrund der alles überragende Mont Ventoux

Weinrallye Nr. 44: Die Rhône – der Fluß, der Wein, die Winzer

Logo Plan de Dieu>>Plan de Dieu<<
Appellation Côtes du Rhône Villages Plan de Dieu

Erst seit 2005 dürfen die vier Gemeinden Camaret-sur-Aigues, Jonquières, Travaillan und Violès aus dem Côtes du Rhône Villages Gebiet den Namen ihrer Lage „Plan de Dieu“ mit auf das Weinetikett schreiben. Dieses flache Gebiet als Schwemmland der Flüsse Aigues und Ouvéze liegt direkt nordöstlich der wohlbekannten Appellation Chateauneuf du Pape und auch unweit der anderen Cru Gebiete Vacqueyras, Gigondas im Osten und den bekannteren Village Gemeinden Rasteau und Cairanne im Norden.

Der „geistliche“ Name und der Weinbau „unter dem Schutz Gottes“ , läßt sich schon auf das Mittelalter zurückführen. Vor allem werden die Tempelritter genannt und es gab auch schon immer viele religiöse Ansiedlungen in der Gegend.

Ein paar Zahlen zu der Appellation (Meldung vom Erntejahr 2005):
Rebfläche: 367 ha   Durschnittsertrag: 39 hl/ha
Mögliche Rebfläche: 1500 ha verteilt auf über 50 Erzeuger.
Rebsorten: Mindestens 50% Grenache und mindestens 20% Syrah und Mouvedre zusammen.

Der von mir ausgesuchte Wein stammt von der Domaine Durieu ansässig in Chateauneuf du Pape.
Die Cuvée Henri Durieu wird auf ca. 6 ha angebaut. 90% Grenache, 5% Mouvedre und 5% Carignan. In manchen Jahren ist auch Syrah mit in der Cuvée.  Ausbau zu 90% im Holzfaß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Logo „Plan de Deieu“ wurde mit in die Flasche geprägt. Sowie auch der Schriftzug in den Flaschenkopf, wie man es auch von der „La Mitrale“-Flasche aus Ch9dP kennt.

Der 2006 Henri Durieu ist für mein Gefühl schon jetzt schön trinkreif. Dunkle Beeren und vor allem Garrigue Würze dominieren die Aromatik dieses Weins. Die 15% Alkohol sind nicht vordergründig zu spüren. Auch die Säure ist zurückhaltend. Gute Fülle und Konzentration. Der Ausbau im Holzfaß läßt sich nicht erkennen im Geschmacksbild, wohl aber in der schönen Rundheit, die der Wein schon jetzt besitzt. Ein ausgeprägtes Tanningerüst ist nicht zu spüren.
Nach 2 Tagen zeigt der Wein die typischen gereiften Grenachenoten. Lakritze, Würze und eine oxidative Note. Was mich zu dem Schluß kommen läßt, dass der Wein kein Langläufer wird.  Ich werde den 2006er in den nächsten 1-2 Jahren austrinken.
Die ca. 10 Euro ab Caveau sind ein guter Preis für diesen Wein.
Auch die anderen Weine der Domaine sollte man nicht aus den Augen zu verlieren. Sie haben alle noch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Chateauneuf du Pape kostet je nach Jahrgang 16 bis 21 Euro. Einfacher Côtes du Rhône rot oder weiß bei 6 Euro.

Auch der peppige frische Rosé , mit Namen
Rose Bull und Etikett in Anlehnung an den
Enerdydrink sollte man mal probieren.

 

 

Nachtrag am 1. Mai: Leider gibt es noch keinen Deutschen Importeur!!!!!!

 

 

 

 

 

 

 

Quellennachweis: http://www.domainedurieu.com/ , http://www.vins-rhone.com , http://chateauneuf.dk , http://plandedieu.free.fr

Die Weinrallye: http://www.originalverkorkt.de/2011/04/weinrallye-nr-44-die-rhone-der-fluss-der-wein-die-winzer/

Die Sammlung der Beiträge: http://www.originalverkorkt.de/kategorie/weinrallye/

Weinrallye #44 Rhone

 

Am 30. April richtet orginalverkort die 44. Weinrallye aus. Thema dieses mal Die Rhone! Was mich natürlich sehr freut 😉

Neues vom Mont Ventoux – Philippe Gimel stellt seine neuen Weine vor

Nachdem nun viele seiner bisher angebotenen Weine von Saint Jean du Barroux ausverkauft sind, hat Philippe Gimel nun seine Kollektion für das Jahr 2011 vorgestellt. Vier Rotweine, einen Weißwein und erstmals einen Rosé. 

„LA MONTAGNE 2008“

Grenache Blanc, Bourboulenc und Clairette
Ertrag 25 hl/ha, Ausbau 1/4 im Holzfaß 3/4 im Stahtank
Nur 1300 Flaschen verfügbar.
Philippe’s Beschreibung:
Honig kombiniert mit einer unglaublichen Säure.
Die Frische des Berglage spiegelt sich hier wieder.

   
„Rose 2010“

Rosé 2010

Philippe mit dem frisch gekeltertem Rosé 2010

Der erste Rosé vom Weingut Saint Jean du Barroux!
Sehr spät gereifter Grenache mit hoher Säure und12.5% Vol. Alkohol.
Philippe hofft auch mit diesem frischen Rosé auf Erfolg,
jeder mag ihn.
Leider sind nur 1500 Flaschen produziert worden…


„LA SOURCE 2008“

Grenache, Carignan, Cinsault
Ertrag 30 hl/ha, Ernte von Hand und 100% entrappt.
Der Basiswein: 14000 Flaschen (2007: 11000) sowie einige Großformate
Philippe’s Beschreibung:
Basierend auf Weichheit und Zugänglichkeit für jede Gelegenheit. Leichter, günstiger aber sehr gut!


„L’ARGILE 2006“

Frühere Jahrgänge hießen „l’Oligocéne“  und wurden schon mit90+91 Parker-Punkten bewertet (2004+2005)
Grenache, Syrah, Carignan, Cinsault
Ertrag 20 hl/ha, Ernte von Hand, 75% entrappt
4000 Flaschen und einige Großformate
Philippe’s Beschreibung:
Gute Balance zwischen Konzentration und Eleganz. Wahrscheinlich besser wie der 2005er


„LA PIERRE NOIR 2006“

Grenache, Syrah
Ertrag winzige 15 hl/ha, Ernte von Hand, 25% entrappt
8630 Flaschen und einige Großformate.
Fast ausverkauft, was wohl auch an der spitzen Parkerbewertung von 94 Punkten liegt.
Trotzdem war es fürPhlippe Gimel ein hohes Risiko einen so hochwertigen Wein zu kreieren in einer Appellation, die bisher nicht für solche Qualitäten berühmt war, so weine Worte. Und es ist nicht so eine 1000 Flaschen Cuvée, die man sich immer hinbekommen könnte, nein mit seinen fast 9000 Flaschen zeigt er, was mit dem Terroir dort möglich ist. Und der Erfolg gibt ihm recht.


„MICRO-CLIMAT 2009“

100% Grenache
Durch das sonnige Mikro-Klima auf Saint Jean Du Barroux, sind einige Grenache-Lagen zu außerordentlicher Reife gelangt.
Einer dieser Tanks war so besonders, dass entschieden wurde ihneinzeln zu füllen.
So entstand diese sehr limitierte Spezial-Cuvée.

Anfang März werden ich die Freude haben im Rahmen der Découvertes en Vallée du Rhône 2011 diese Weine zu verkosten. Auch Ende März auf der ProWein in Düsseldorf wird Philippe Gimel auf dem Stand seines Importeurs anwesend sein.

Bald wird seine Webseite SiantJeanduBarroux.com auch im ordentlichem WordPress-Gewand zu sehen sein. Ich werde berichten.

 

Gratulation an Philippe Gimel – Parker gibt 94 Punkte!

Diese Nacht erschien die Ausgabe #190 von Robert M. Parkers Wine Advocate in der elektronischen Version.
In der Kategorie „Recommended Value Picks“, also Empfehlungen mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, führt mit 94 Perkerpunkten Philippe Gimels Topwein „2006 Saint-Jean du Barroux Cotes du Ventoux le Pierre Noire“ aka „SJB5“ die Liste an. Damit ist der Wein einer der höchstbewerteten Weine im Ventoux!

Saint-Jean du Barroux Cotes du Ventoux le Pierre Noire

Saint-Jean du Barroux Cotes du Ventoux le Pierre Noire

Bei der Verkostung vor Ort im Juni 2010 habe ich ihn ähnlich hoch eingeschätzt. Meine Worte damals waren: „In einer Blindprobe würde er mit den großen Cuvées aus Chateauneuf du Pape der 50+ Euro Klasse mithalten.“
Und dabei kostet er nur die Hälfte.

Saint Jean du Barroux im Internet:
http://saintjeandubarrouxfrance.spaces.live.com/
Facebook:
http://www.facebook.com/saintjeandubarroux 
http://www.facebook.com/philippe.gimel

Deutscher Importeur: http://www.vinaturel.de
Dänischer Importeur: http://www.a-vinstouw.dk

Im Weinberg

In den Weinbergen von Saint Jean du Barroux. Im Hintergrund der Mont Ventoux

Im Weinberg

Philippe Gimel erleutert mit viel Passion und Enthusiasmus seine Arbeit

Philippe Gimel

Verkostung der großartigen Weine bei Philippe Gimel, Saint Jean du Barroux