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GrenacheDay 2016 – Domaine Des Escaravailles „Heritage 1924“

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Meine Wahl dieses Jahr zum #GrenacheDay 2016 ist auf den Wein „Heritage 1924“ der Domaine Des Escaravailles aus Rasteau gefallen. Wie der Name schon andeutet, stammen die Grenache-Weinstöcke aus den ältesten Pflanzungen in der Region von 1924. In 300m Höhe wachsen diese bald 100 Jahre alten Grenachereben. Escaravailles ist das höchst-gelegene Weingut der Appelation Rasteau und umfasst dort 40ha und weitere 25ha in benachbarten Gebieten wie Roaix, Cairanne und weiteren. Man hat von dort einen Wunderbaren Blick über das Tal zu den Dentelles de Montmirail und den Mont Ventoux.

Panoramablick von Domaine Des Escaravailles

Panoramablick von Domaine Des Escaravailles Juni 2016

Merci a Madeline, Laurence and Gilles Ferran ! grenache2

Das sind Aufnahmen von den alten Grenache von heute, 16.9.2016 #GrenacheDay !
Merci a Madeline, Laurence et Gilles Ferran!

Nun zum Wein im Glas:
Heritage 1924, Jahrgang 2014, Domaine Des Escaravailles
Beim Schwenken wunderbare Kirchenfenster, die schon auf die 15% Vol. hindeuten. In der Nase sofort Lakritze, rote Beeren und später auch Pflaumen und Würze. Alles sehr harmonisch. Im Mund überraschend zugänglich und auch harmonisch. Erst im Abgang sehr weiche schöne Tannine, gute weiche Länge. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden. Jetzt schon ein schöner Wein, wie viele sagen würden für den Winterabend vor dem Kamin, aber wir „Grenachista“ mögen das auch zur Sommerzeit.

Fortsetzung folgt mit Tag 2.

Tag 2
Nein, er hat nicht „zugemacht“. Der 2014er ist weiterhin sehr zugänglich! Und noch harmonischer, Nase und Mund im feinem Gleichklang. Würze und Frucht halten sich gut die Waage. Mit Pflaume und Grenache-Typischen Lakritz aber auch einer floralen Veilchennote. Wie gestern auch die Gerbstoffe erst spät weich und dezent am Gaumen zu spüren. Sicherlich ein super Essensbegleiter aber mit seiner so guten Zugänglichkeit und harmonischen Struktur auch sehr schön solo zu trinken, wie ich es üblicherweise mache.

Für Tag 3 bleibt leider nichts mehr über. Aber mein Entschluss steht fest den 2015er auf jeden Fall schon mal zu reservieren. Der Stoff ist immer sehr flott ab Weingut ausverkauft, da nur etwa 5000 Flaschen produziert werden.

16. September 2016: International #Grenacheday

Traditionell ist der 3. Freitag im September der #Grenachday. Am diesem Tag oder auch am ganzen Wochenende wird diese Rebsorte
in all ihren Varianten gefeiert. Es gibt viele Veranstaltungen rund um die Welt dazu. Klick auf die Grafik öffnet eine Google-
Weltkarte mit vielen der Veranstaltungsorte und Teilnehmerorte. Ich bin auch dabei 😉 . Freitag dann hier mehr zu dem Wein,
den ich für diesen Tag ausgewählt habe.
Weitere Infos zu den „Grenache-Lovern“ gibt es auf der Webseite der Grenache Associacion.

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Update: Neues Buch-Projekt von Harry Karis – Crowdfunding gescheitert

Gestern lief die schon einmal verlängerte Crowdfunding Campagne für das neue Greanche Buch aus.

Nach Aussagen von Initiator Harry Karis fehlte es der noch recht jungen aber auf Weinprojekte spezialisierten Crowdfunding-Plattform an Traffic und selbständigen Werbeaktionen für die Projekte.
In diesem Fall war es wirklich kein Selbstläufer. Es wurden nur 2% des Zieles erreicht.
Legen wir dies ad acta. Ich bekomme mein Geld zurück 🙂

Aber das Projekt soll weiter gehen. Harry will es persönlicher angehen mit direkten Kontakten und Ansprachen von interessierten Leuten und Winzern.

Nachtrag: Das Geld habe nach wenigen Tagen von der Crowdfundig-Platform zurück bekommen.
Harri Karis hat das Projekt trotzdem gestartet, eine „gewisse Unterstützung“ bekommt er dafür von einigen Winzern und anderen Leuten. 

Neues Buch-Projekt von Harry Karis

„GRENACHE AND OTHER RHÔNE GRAPE VARIETALS & WINES
A comprehensive worldwide research on the queen of grapes, Grenache“

So der Titel des neuen Buches, welches zu einem großen Teil über eine Crowdfunding-Aktion finanziert werden soll.
Harry Karis, bekannt durch seine „Chateauneuf du Pape Bibel“ aus 2009, möchte sich nun der Erforschung der Grenchache-Weinrebe widmen. Und das nicht nur in Frankreich an der Rhone, sondern sozusagen weltweit, wo diese Rebsorte angebaut wird. Auf seinem Reiseplan stehen auch die weiteren Anbaugebiete wie Spanien, Italien, USA, Australien, Afrika, mittlerer Osten und weitere. Dies soll größtenteils in 2016 und 2017 statt finden und Ende 2018 soll dann das Buch mit etwa 750 Seiten finalisiert sein und veröffentlicht werden.
Auf seiner Facebookseite wird Harry von Fortschritt seines Projektes mit Wort, Bild und Videos berichten.

Auf der Webseite des auf die Weinwelt spezialsierten Crowdfunders „Fondovino“ ist das ganze Projekt sehr  ausführlich beschrieben. Mit Unterstützungen ab 65€ erhält man das Anrecht auf das neue Buch. Natürlich sind auch niedrigere oder höhere Summen möglich, die zu verschiedenen Belohnungen über das Buch hinaus führen.

Viel Erfolg und Bon Voyage Harry!

Das erste Adventswochenende steht im Zeichen des Naturweins

raw_fbÜber hundert ausstellende Winzer werden am Sonntag erwartet in der Markthalle 9 in Berlin Kreuzberg. „RAW – The Artisan Winefair“ heißt die Messe und ist der Ableger der schon erfolgreich durchgeführten Veranstaltung in London. Isabelle Legeron „That Frazy French Woman“ ihres Zeichens Master of Wine (MW) hat diese Messe ins Leben gerufen und organisiert. Sie ist Expertin für Naturwein und auch Autorin des Buches „Natural Wine – An Introdiction to Organic and Biodynamic Wines made Naturally“. Das Buch ist wirklich lesenswert um in die vielen Aspekte von Naturwein theoretisch kennen zu lernen.
Dieses Wochenende ist die „Praxis“ dran. Wie gesagt über 100 Winzer sollen anwesend sein.
Für mich nun die große Frage: Wie soll ich mich durch das Angebot durchkämpfen? Ausgeschlossen ist alles zu probieren. Aber wenn man 95% der Aussteller nicht kennt, wie geht man am besten vor um einen guten Querschnitt/ Überblick zu bekommen? Vorschläge?