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Neue Korkvariante?

Jedenfalls für mich ist dieser Korken neu.
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Nach dem Abschneiden der Kapsel sah man es sofort. Da ist eine glänzende Schicht auf dem Korken. Erster Verdacht der Korken ist undicht. Der gute Rebensaft ist ausgetreten. Aber nein, er ist nicht feucht. Es ist wie ein Siegel. Aber kein Wachs, sondern weiches Gummi, aber es schimmert eindeutig echter Kork durch.
Das Öffnen der Flasche mit gewöhnlichen Pulltap’s Korkenzieher ging ungewöhnlich schwer. Kann Zufall sein, ist ja meine erste Flasche dieser Art. Aber auch auf der Unterseite des Korkens ist diese  millimeterdicke Gummischicht. Ansonsten echter Kork mit der Aufschrift „cleancork“. Das wird wohl die Herstellerbezeichnung sein. Scheint also industriell gefertigt zu sein, obwohl die unebene und nicht wirklich gleich dicke Gummischicht wie von Hand aufgetragen wirkt. Hält man die Nase an das Gummi nimmt man den typischen chemischen und leicht stechenden Gummigeruch wahr, wie man ihn auch von Vollplastikkorken kennt…
Sinn und Zweck dieser Schicht? Schutz des Weines gegenüber dem echten Kork wegen der TCA Gefahr? Eine Dichtheit, die einem vollem Naturkork näher kommt?

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Ich bin auf eure Meinung gepannt und freue mich auf Kommentare.

Ach ja, der Wein war ein Roussanne 2006 VdT 13% Vol.
 von Cecile Chatain + Sebastien Wiedmann, Tain L’Hermitage
Er hat schon eine deutliche gelb goldene Farbe aber noch keine Reifenoten.

1 comment to Neue Korkvariante?

  • So etwas habe ich ja bisher noch nie gesehen!
    Da lobe ich mir doch die alternativen Verschlussarten wie Schraubverschluss oder Glaskorken (sehr elegant).
    Gut, manche Menschen wollen keinen Drehvershcluss – keine Ahnung warum, aber dann ist es eben so, aber doch bitte nicht zugunsten irgendeiner seltsamen Gummischicht. Da fehlt mir einfach das Verständnis.
    Beste Löäsung nach meiner Auffassung ist der Glaskorken – sauber, praktisch, geschmacksneutral und edel.

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