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Bunches broken Shiraz – Das Video

2017 habe ich den Wein hier verkostet, der in einer speziellen Art und Weise im Weinberg und im Keller behandelt wird. Hier nun das Video dazu.
Die Weingärtnerin und Ehefrau von Winemaker Taririo Masyiti, Hildegard Witbooi, führt durch das Video.

Sprongfontein Wine Estate ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Wer nicht nach Südafrika kommen kann, bekommt die Weine auch in Deutschland.
Bezugsquellen nennt: Rebhof Weine


2019 Termine Termine…

16. März, der ProWein-Samstag in Düsseldorf
Mit vielen externen Weintastings und Partys. Sehen und gesehen werden.

Haut les Vins ! en 2019 nachmittags im Industrie-Club Düsseldorf
4TH #winelover Prowein BYOB BBQ Party ab 20 Uhr im KIT-Cafe
mit integrierter Grenachenight.

17.-19.März die eigentliche ProWein auf dem Messegelände Düsseldorf.
Halle7 bis Halle 17 mit etwa 7000 Ausstellern und über 60000 erwarteten Fachbesuchern.
Vinaturel ist mit meinem Winzerfreund Philippe Gimel in Halle 13 C74 verteten.

6.+7. April Les Printemps de Châteauneuf-du-Pape. Mit über 90 Weingütern aus Ch9dP.

15.-18. April Découvertes en Vallée du Rhône ca. 600 Aussteller an 4 Tagen in 7 Salons von der Nordrhone bis zur Südrhone
15. April in Ampuis 68 Aussteller Condrieu und Cote-Rotie
16. April in Tain l’Hermitage und Mauves 115 Aussteller Hermitage, St.Joseph, Cornas etc.
17.+18. April in Avignon 208 bzw. 201 Aussteller der südlichen Rhone, alles außer Ch9dP kann man sagen.
Cairanne, Rasteau, Vacqueyras, Gigondas, Ventoux etc. am 17. April
Lirac, Tavel etc. am 18. April
Cotes du Rhone und Cotes du Rhone Villages auf beide Tage verteilt.
Komplettes Programm hier.

501Bio-Dyn morgen gehts richtig los! München 7.+8.5.2017

Mein Flieger geht zeitig Sonntag morgen nach München, pünktlich zur Eröffnung der Messe bin ich in der Stadt! Mein Winzerfreund Philippe Gimel aus der
Provence ist gestern schon angekommen und genießt die bayrischen Spezialitäten, wie sein Foto vom Marienplatz zeigt.
160 Winzer warten auf uns mit zusammen etwa 900 Weinen. Alles zusammengefaßt in diesem 186 seitigen Messekatalog. Das wird harte Arbeit für 2 Tage.
Dazu werden noch etliche Seminare mit Namhaften Referenten angeboten.
Zum Champagner Seminar „Mehr als Kalk und Kreide – die Böden der Champagne und ihre Auswirkungen auf die Stilistik“ von Christoph Raffelt „Originalverkorkt.de“ bin ich leider nicht früh genug vor Ort, aber am Montag werde ich mir Nicolas Joly, den Weinpapst der Biodynamie, mit dem Thema „The truth of taste trough biodynamic agriculture“ und dem Master of Wine und Elsas-Spitzenwinzer Olivier Humbrecht über „Mineralität im Wein – das Zusammenwirken von Bodenvitalität und Mineralität! Die biodynamische Perspektive“ nicht entgehen lassen.

Alle Infos für diese Fachmesse auf www.501Biodyn.de und auf der dazugehörigen Facebookseite.

Neues Meisterwerk von Philippe Gimel – Microclimate 2014

Unter der Bezeichnung „Microclimate“ produziert Philippe Gimel auf seinem Weingut Saint Jean Du Barroux immer einen ganz besonderen Wein. Es gibt ihn nicht jedes Jahr und es ist auch nicht immer der gleiche Wein. 2009 war es ein reinsortiger Grenache trocken ausgebaut aus besonders guten Parzellen, 2011 war

Microclimate 2014

Microclimate 2014

es ein Grenache-Süßwein ungesprittet aus extra handselektionierten vollreifen bis rosinierten gesunden Grenachebeeren. Natürlich sind diese Weine längst ausverkauft. Es waren immer nur so etwas mehr wie 1000 Flaschen. Es schlummern aus anderen Jahrgängen noch weitere „Experimente“ in seinem Keller, aber dazu mehr erst zu gegebener Zeit.

Mit dem 2014er Jahrgang hat er als Microclimate einen reinsortigen Syrah gekeltert. Dieser wein ist so klar, präzise, elegant und von kühler Aromatik, wie man es nie von dem südlichen Anbaugebiet vermuten würde. Natürlich noch blutjung aber schon sehr zugänglich und mit gutem feinen Tanninrückrad! Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklung über die nächsten Jahre.
Einige wagen sogar den Vergleich mit einem Côte Rôtie. Erste Kritikerstimmen zücken schon die 95 Punkte! Zurecht, wie bei den anderen Microclimates auch!

Erhältlich in Deutschland etwa ab Januar 2017 über Vinaturel.de .

GrenacheDay 2016 – Domaine Des Escaravailles „Heritage 1924“

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Meine Wahl dieses Jahr zum #GrenacheDay 2016 ist auf den Wein „Heritage 1924“ der Domaine Des Escaravailles aus Rasteau gefallen. Wie der Name schon andeutet, stammen die Grenache-Weinstöcke aus den ältesten Pflanzungen in der Region von 1924. In 300m Höhe wachsen diese bald 100 Jahre alten Grenachereben. Escaravailles ist das höchst-gelegene Weingut der Appelation Rasteau und umfasst dort 40ha und weitere 25ha in benachbarten Gebieten wie Roaix, Cairanne und weiteren. Man hat von dort einen Wunderbaren Blick über das Tal zu den Dentelles de Montmirail und den Mont Ventoux.

Panoramablick von Domaine Des Escaravailles

Panoramablick von Domaine Des Escaravailles Juni 2016

Merci a Madeline, Laurence and Gilles Ferran ! grenache2

Das sind Aufnahmen von den alten Grenache von heute, 16.9.2016 #GrenacheDay !
Merci a Madeline, Laurence et Gilles Ferran!

Nun zum Wein im Glas:
Heritage 1924, Jahrgang 2014, Domaine Des Escaravailles
Beim Schwenken wunderbare Kirchenfenster, die schon auf die 15% Vol. hindeuten. In der Nase sofort Lakritze, rote Beeren und später auch Pflaumen und Würze. Alles sehr harmonisch. Im Mund überraschend zugänglich und auch harmonisch. Erst im Abgang sehr weiche schöne Tannine, gute weiche Länge. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden. Jetzt schon ein schöner Wein, wie viele sagen würden für den Winterabend vor dem Kamin, aber wir „Grenachista“ mögen das auch zur Sommerzeit.

Fortsetzung folgt mit Tag 2.

Tag 2
Nein, er hat nicht „zugemacht“. Der 2014er ist weiterhin sehr zugänglich! Und noch harmonischer, Nase und Mund im feinem Gleichklang. Würze und Frucht halten sich gut die Waage. Mit Pflaume und Grenache-Typischen Lakritz aber auch einer floralen Veilchennote. Wie gestern auch die Gerbstoffe erst spät weich und dezent am Gaumen zu spüren. Sicherlich ein super Essensbegleiter aber mit seiner so guten Zugänglichkeit und harmonischen Struktur auch sehr schön solo zu trinken, wie ich es üblicherweise mache.

Für Tag 3 bleibt leider nichts mehr über. Aber mein Entschluss steht fest den 2015er auf jeden Fall schon mal zu reservieren. Der Stoff ist immer sehr flott ab Weingut ausverkauft, da nur etwa 5000 Flaschen produziert werden.